Die Jahre nach 1989 bis jetzt
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125 Jahre Firma Gebrüder Merkel Suhl

 

Waffenkunst in Suhl

Geschichte Teil I Die Jahre von der Gründung bis 1945 Zur     gemeinschaftlichen     Fabrikation     von     Schusswaffen     und     sonstigen Artikeln    gründeten    die    Büchsenmachermeister    Albert    Oskar    Merkel    und Gebhard    Merkel    sowie    der    Schäftermeister    Karl    Paul    Merkel    eine    offene Handelsgesellschaft    unter    dem    Namen    „Gebr. Merkel Suhl“. Der     erste     Firmensitz     befand     sich     in     der Judithstraße   60.   Ab   1905   wurden   als   Spezialität sogenannte         „Bockgewehre“         (mehrläufige Gewehre)   hergestellt.   Der   Name   „Bockgewehr“ sowie      zahlreiche      technische      Ausführungs- merkmale wurden patentrechtlich geschützt. Albert    Oskar    Merkel    schied    1907    aus    dem Unternehmen   aus   und   gründete   1908   ebenfalls in   der   Judithstraße   60   die   Gewehrfabrik   „Oskar Merkel & Co“. Ab   1907   entstanden   neue,   größere   Werkstellen (Inhaber:   Gebhardt   und   Karl   Paul   Merkel)   in   der Wolfsgrube    14.    Als    „Suhler    Waffenwerk    Gebr. Merkel“ firmierte der Betrieb ab 1916. 1918   entstand   noch   ein   weiterer   Teilbetrieb   in der     Bahnhofstraße     23     Gebhard     Merkel     als Inhaber.    1921    übernahm    das    Waffenwerk    ein Fabrikgrundstück in der Hohelohstraße 44. Einen   eigenen   Schießstand   besaß   die   Firma ab     1925     an     der     Judithhohle,     Erweiterung 1940.   Im   April   1927   wurden   alle   bisherigen Merkel-Werkstätten     (Wolfsgrube,     Bahnhof- straße,       Hohelohstraße)       in       dem       neu erworbenen    Teil    der    ehemaligen    „Lignose“- Fabrikgebäude,             Rimbachstraße             51, zusammen-geführt.
Nach   dem   Tod   von   Gebhardt   (1933)   übernahm dessen    Sohn    Ernst    die    Nachfolge.    In    diesem Jahr    hatte    der    Betrieb    80    Beschäftigte,    1939 etwa    200.    „Gebr.    Merkel“    erlangten    mit    ihrer Waffenpalette            höchste            internationale Anerkennung.      So      erhielt      sie      zur      Pariser Weltausstellung 1937 den Grand Prix. 1938         übernahm         Adolf         Schade,         der Schwiegersohn       von       Karl       Paul       Merkel, zusammen          mit          Ernst          Merkel          die Geschäftsführung   und   behielt   sie   bis   zum   Tag der    Enteignung    1948.    Bereits    1942    war    der letzte    noch    lebende    Firmenmitbegründer    Karl Paul Merkel gestorben.
Oskar Merkel
Alfred Schade

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Gebrüder Merkel zusammen mit Kunden
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Paul Merkel
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